Mobile Gerüste

Rollgerüst mieten im Aargau – Fahrgerüste für Innenausbau, Halle und Werk

Heute steht Ihr Trupp in der Halle, morgen im Bürotrakt. Für Einsätze, die täglich die Position wechseln, zahlt sich ein Fahrgerüst aus. Es rollt weiter, statt jedes Mal neu zu entstehen.

Gerüstbau Aargau vermietet Fahrgerüste, Hallengerüste und Materialaufzüge – vom Fricktal bis ins Freiamt. Transport, Aufbau und Einweisung stehen als Position in der Offerte. Antwort auf Ihre Anfrage innert 48 Stunden.

Entscheidung

In fünf Minuten zum richtigen Modell

Ein Fahrgerüst ist kein kleineres Fassadengerüst, sondern ein anderes Werkzeug. Diese drei Antworten führen in fünf Minuten zum richtigen Modell.

Wandert der Arbeitsplatz?

Steht die Bühne acht Wochen an derselben Fassade, gewinnt das feste Gerüst. Wechselt die Position mehrmals täglich, gewinnt das Fahrgerüst. Nicht die Höhe entscheidet, sondern die Zahl der Standortwechsel.

Was hält der Boden aus?

Vier Rollen setzen das gesamte Gewicht auf vier Punkte. Hallenboden aus Beton nimmt das ohne Weiteres. Kies, Rasen und wassergesättigter Auenboden brauchen unter jedem Fuss eine Platte.

Wer verschiebt das Gerüst?

Ein Fahrgerüst bewegt der Nutzer selbst, nicht der Gerüstbauer. Deshalb gehört die Einweisung zur Lieferung. Ohne sie fährt irgendwann jemand mit Werkzeug und Kollege auf der Bühne.

Gerüstbau Rollgerüst im Innenausbau – Foto: KUGE Bau AG

Untergrund

Das ganze Gewicht steht auf vier Rollen

Das gesamte Gewicht eines Fahrgerüsts liegt auf vier Rädern. Auf Industrieboden aus Beton spielt das keine Rolle. Auf Kies, Rasen und den wassergesättigten Auenböden an Reuss und Aare gehört unter jeden Fuss eine Platte.

In den Altstadtgassen von Aarau, Brugg und Bremgarten AG liegt Pflästerung über Werkleitungen knapp unter der Oberfläche. Punktlasten stimmt das Team dort vorab mit der Gemeinde ab. Für Parkett, Fliesen und Linoleum montiert es weiche Breitlaufrollen – die hinterlassen keine Spur.

Gebaut und geprüft wird nach SN EN 1004. Vor jedem Aufstieg arretieren alle vier Bremsen, beim Verschieben bleibt die Bühne leer. Ab 5 m Arbeitshöhe liegt das SUVA-Freigabedokument bei der Übergabe bereit.

0.75 m
schmalste Basisbreite
SN EN 1004
Norm für Fahrgerüste
4 Bremsen
fest vor jedem Aufstieg
300 kg
Traglast Materialaufzug

Einsatz

Sechs Situationen aus dem Aargauer Alltag

Ein festes Gerüst lohnt sich, solange es steht. Sobald der Arbeitsplatz alle paar Stunden weiterrückt, kippt die Rechnung. Diese Einsätze fragen Betriebe im Kanton am häufigsten an.

Innenausbau im Bürotrakt

Abgehängte Decken, Lüftungskanäle, Sprinklerköpfe: Im Innenausbau ändert sich die Arbeitshöhe alle paar Meter. Das Fahrgerüst folgt dem Trupp durch den Grundriss. Von Dezember bis Februar, wenn Fassadenarbeiten ruhen, verlagert sich ein grosser Teil der Aufträge nach innen.

Ladenbau mit Öffnungszeiten

Verkaufsflächen werden nachts umgebaut, morgens öffnet der Laden wieder. Ein Fahrgerüst steht in Minuten und ist ebenso rasch verschwunden. Retailflächen wie im Umfeld des Shoppi Tivoli in Spreitenbach verlangen genau diese Beweglichkeit.

Unterhalt auf Industriearealen

Auf den Werkarealen in Baden, Birr und Zofingen gilt ein Zutrittsregime. Sicherheitsunterweisung, Badge und Voranmeldung stehen vor dem ersten Handgriff. Ein Fahrgerüst passt durch das Hallentor und braucht keinen Anker in der Werkhülle.

Revisionen mit fixem Zeitfenster

Im Zurzibiet und im Fricktal prägen jährliche Revisionsstillstände den Terminkalender. Wer dort einrüstet, arbeitet gegen die Uhr. Ein Fahrgerüst ist in Stunden versetzt, eine feste Konstruktion kostet Tage. Genau dieser Unterschied zählt im Revisionsfenster.

Treppenhäuser im bewohnten Objekt

Treppenhaus-Renovationen laufen bei laufendem Betrieb. Der Fluchtweg bleibt frei, abends verschwindet das Gerüst zur Seite. Modelle mit 0.75 m Basis passen durch jede Wohnungstür. Verwaltungen planen so ganze Liegenschaftsportfolios in Etappen.

Materialaufzug statt Treppengang

Ziegel, Dämmplatten und Werkzeug ins Obergeschoss: Ein Materialaufzug nimmt bis 300 kg je Fahrt. Das spart Wege und schont den Rücken. Bei den Hochhäusern der Telli in Aarau rechnet sich der Aufzug ab dem ersten Tag.

Grundlagen zur Absturzsicherung: Prävention bei der SUVA

Ablauf

Vier Schritte bis zur ersten Fahrt

Zwischen Anfrage und Lieferung liegen meist 3–5 Arbeitstage. Standardmodelle bis 8 m sind oft schneller unterwegs. Kleine Gerüste kommen aufgeklappt: hinstellen, Bremsen fest, arbeiten.

01

Untergrund und Zutritt melden

Nennen Sie Arbeitshöhe, Bodenbelag und Einsatzort. Bei Werkarealen kommen die Zutrittsregeln dazu. Beides entscheidet über Modell und Liefertermin.

02

Mietpreis als Festpreis

Sie bekommen Modell, Plattformmass und Mietwoche zum Festpreis. Der Tarif für jede weitere Woche steht in derselben Offerte. Nachträge entstehen keine.

03

Anlieferung und Einweisung

Der Fahrer bringt das Gerüst zum vereinbarten Termin. Kleine Modelle kommen aufgeklappt, grosse entstehen vor Ort. Danach folgt die Einweisung direkt am Gerät.

04

Rückgabe auf Abruf

Melden Sie sich, sobald die Arbeit fertig ist. Die Abholung folgt innert 2–3 Arbeitstagen. Wer länger braucht, verlängert wochenweise zum Tarif aus der Offerte.

Für Werkareale: Der erste Weg führt zum Werkschutz, nicht zur Halle. Unterweisung, Badge und Anlieferfenster brauchen Vorlauf. Nennen Sie diese Punkte mit der Anfrage, dann steht das Gerüst am geplanten Tag.

Kosten

Was kostet ein Fahrgerüst im Aargau?

Die Grundmiete beginnt bei CHF 180 pro Woche für ein Zimmergerüst bis 4 m Arbeitshöhe. Ein Hallengerüst mit zwei Bühnen liegt zwischen CHF 500 und CHF 900 pro Woche. Transport, Aufbau, Einweisung und Rücknahme sind eingerechnet.

Ab welcher Standzeit lohnt die feste Variante? Rechnen Sie ab vier Wochen an derselben Stelle das Fassadengerüst gegen. Für Arbeiten am Dachrand führt ohnehin kein Weg am Dachgerüst vorbei.

Grundmiete nach Modell (Richtwerte)

Modell Arbeitshöhe Grundmiete/Woche Einsatz
Zimmergerüst, 0.75 m Basis bis 4 m CHF 180–280/Wo. Innen
Fahrgerüst, 1.35 m Basis bis 8 m CHF 300–480/Wo. Innen und aussen
Fahrgerüst mit Auslegern bis 12 m CHF 450–700/Wo. Aussen
Hallengerüst, 2–3 Bühnen bis 10 m CHF 500–900/Wo. Industrie
Materialaufzug, 300 kg bis 20 m CHF 600–1'200/Wo. Aussen
Richtwerte exkl. MwSt., bezogen auf die Grundmiete je Woche. Ab der fünften Woche gilt ein Monatstarif. Stand 2026.
Ab CHF 180
Grundmiete je Woche
48h
bis zur Offerte
Transport
im Mietpreis enthalten
Einweisung
bei jeder Lieferung

Jede Position steht einzeln in der Offerte: Modell, Mietwochen, Transport und Zubehör. Für eine verbindliche Auskunft zu Ihrem Einsatz: Offerte anfordern.

Fahrgerüste im ganzen Kanton Aargau

Im Aaretal und im Wiggertal ist die Logistik einfach, die Autobahn liegt nah. Anders im Freiamt und im Zurzibiet: Dort führen Feldwege mit Gewichts- und Höhenbeschränkung zur Baustelle. Das Team wählt dann das kleinere Fahrzeug und verteilt die Last am Aufstellort.

Für Baden, Wettingen und Spreitenbach liegt die Anlieferung vor 06.30 Uhr oder nach 09.00 Uhr. Dazwischen staut sich der Verkehr am Baregg-Tunnel. Im Wynental und Suhrental verläuft das Trassee der Wynental- und Suhrentalbahn abschnittsweise strassenbündig, die Fahrleitung steht direkt an der Fassade. Gerüste in diesem Bereich brauchen die Bewilligung der Bahn und eine Erdung. Alle Leistungen im Gerüstbau gelten im gesamten Einsatzgebiet.

Baden Wettingen Spreitenbach Neuenhof Obersiggenthal Würenlos Aarau Suhr Oberentfelden Buchs AG Gränichen Brugg Windisch Birr Gebenstorf Wohlen AG Bremgarten AG Villmergen Berikon Widen Lenzburg Seon Möriken-Wildegg Rupperswil Niederlenz Zofingen Oftringen Rothrist Aarburg Kölliken Rheinfelden AG Möhlin Kaiseraugst Magden Frick Laufenburg AG Kaisten Stein AG Reinach AG Menziken Unterkulm Schöftland Muri AG Sins Merenschwand Zurzach Klingnau Döttingen Endingen

Fragen

Häufig gefragt zum Fahrgerüst

Höhe, Bewilligung, Wetter und Verlängerung – das sind die fünf Punkte, die vor der Miete am meisten beschäftigen. Weiteres steht in der gesamten Fragenübersicht.

Wie hoch darf ein Fahrgerüst frei stehen?

Massgeblich ist die kurze Basisseite. Frei stehend im Gebäude gilt das Dreifache dieser Seite als Obergrenze, im Freien deutlich weniger. Mit Auslegern und Ballast erreicht ein Modell rund 8 m, verankert mehr. Die verbindlichen Werte stehen in der Aufbauanleitung nach SN EN 1004, die mit jedem Gerüst mitgeliefert wird.

Darf das Fahrgerüst auf dem Trottoir stehen?

Nur mit Bewilligung. Über die Beanspruchung von Gemeindestrassen entscheidet nach § 104 Abs. 2 BauG der Gemeinderat der Standortgemeinde. An einer Kantonsstrasse erteilt die Erlaubnis das Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Das Gesuch bearbeitet dessen Abteilung für Baubewilligungen in Aarau, gebührenpflichtig ist die Benutzung nach § 103 f. BauG. Wird das Trottoir überbaut, verlangt die Behörde meist einen geschützten Fussgängerdurchgang mit Schutzdach und Beleuchtung. Rechnen Sie je nach Gemeinde mit einigen Tagen bis mehreren Wochen Vorlauf.

Was ist bei Bise und Raureif zu beachten?

Im Freien zählt der Wind mehr als die Höhe. Offen hat ein Fahrgerüst wenig Angriffsfläche – mit Netz oder Plane steigt die Windlast stark an. Zieht die Bise durch die Talachse, wird die Bühne abgesenkt oder rückverankert. Von Oktober bis Februar liegt morgens Raureif auf den Belägen. Im Hochnebel des Aare- und Reusstals hält er bis in den späten Vormittag. Der Arbeitsbeginn im Freien gehört dann später angesetzt.

Was kostet eine Woche Verlängerung?

Es gilt der Wochentarif aus Ihrer Offerte, eine zweite Grundgebühr fällt nicht an. Melden Sie die Verlängerung vor dem vereinbarten Abholtermin. Ab der fünften Woche rechnet das Team auf einen Monatstarif um – das lohnt sich bei Sanierungen in Etappen.

Liefern Sie auch in ein Werk mit Badge-Pflicht?

Ja. Geben Sie Voranmeldefrist, Unterweisung und Ansprechperson bereits mit der Anfrage durch. Dann plant das Team die Anlieferung ins Zeitfenster des Werks. Fehlen diese Angaben, verliert der Transport beim Werkschutz schnell einen halben Tag.

Jetzt starten

Termin steht, Gerüst fehlt?
Antwort innert 48 Stunden.

Arbeitshöhe, Bodenbelag und Mietdauer genügen für den Start. Das Team rechnet den Festpreis und nennt den Liefertermin. Schneller geht es am Telefon.